Veröffentlicht von & unter HotNews, Tschö Deutschland.

Gran Canaria

Quelle: Google Maps

Dies ist mein erster Eintrag für mein nächstes kleines Abenteuer: „Auswandern nach Gran Canaria„. Ich werde in der neuen Kategorie „Tschö Deutschland“, täglich von meinen Erlebnissen und meinen Gefühlen berichten. Der Blog ist für meine Freunde gedacht, als Diskussionsgrundlage, für hoffentlich viele E-Mails und Skype Konferenzen aus Fucking Old Germany. Natürlich hoffe ich, dass mich viele Freunde und natürlich auch meine Familie auf der Insel mit dem besten Klima der Welt besuchen können und werden. Der Blog wird mir auch helfen, meine Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten. Wer im übrigen Stellenangebote auf Gran Canaria sucht, sollte bei GoCanaria reinschauen, dort finden sich etliche gute Angebote.

Fucking Old Germany

Nicht falsch verstehen! Ich liebe Deutschland und (man darf es ja mittlerweile aussprechen), ich bin Stolz ein Deutscher zu sein. Ich liebe an Deutschland nicht, das Wetter, die Richtung der Politik in den letzten Jahrzenten, die Denunzianten und die Ellenbogen-Gesellschaft. In den Artikeln werde ich sicher genauer mal drauf eingehen, warum, wieso und weshalb ich Deutschland verlasse. Was ich an Deutschland so mag, wird mir sicher noch bewußter im Ausland – drum später davon mehr.

Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied

Jeder weiß was damit gemeint ist, die wenigsten haben dieses Sprichwort aber im täglichen Leben im Hinterkopf. Dabei ist das Sprichwort eines der weißesten Sprüche überhaupt. So lange ich denken kann, habe ich Glück in meinen Leben. Eine ganze Zeit lang habe ich gedacht, es ist eben so, daß manche Menschen nur bittere Drops bekommen und andere die exklusiven Trüffelstücke. Um zu erkennen, dass ich der Glücksmacher bin, habe ich lange, sehr lange gebraucht. Weil mir das Sprichwort sooooo wichtig ist, werde ich mein Abenteuer unter diesem Sprichwort beginnen.

Morgen geht’s los

Wir haben Heute, Freitag den 12.11.10. Morgen geht’s um 6:40 los von Düsseldorf nach La Palma/ Gran Canaria. Aufenthalt ist für 2 Monate in einer 3 Zimmer Wohnung. Leider hat es mit einem Haus und Garten dann doch nicht geklappt, war es doch recht kurzfristig und eine Buchung ist abgesprungen. Kurzfristig deshalb, weil ich noch etliches an Arbeit zu erledigen hatte, um beruhigt los zu ziehen. Es kommen mit: Sascha aka Enclase und seine Freundin und natürlich mein Hund Coffee. Sascha & Freundin werden bis zum 1.12 bleiben. Mit Coffee bin ich noch nie geflogen, ist ja auch noch jung (17 Monate). Da ich so lange unten bleiben kann, denke ich, es ist OK dem Hund dies anzutun. Die Lebensqualität die er unten hat, wird das wieder wett machen. Zu dem kann er noch Erfahrungen sammeln, die für ihn sehr wichtig sind, um sein Charakter zu stärken und mit den alltäglichen Dinge auf einer Insel vertraut zu werden. Ich habe Angst um den Hund beim fliegen, das gebe ich zu. Ich hoffe es läuft alles reibungslos und ich bekomme die Angst im Griff, damit Coffee nichts merkt. Zum Glück kann ich gut die Klappen runter fahren, um nicht daran zu denken, wie es dem Hund in so einer Transportbox im Frachtraum geht. Ich bin mir aber sicher, dass er schon so starkt ist, um damit umgehen zu können. Ein Trauma in dem Alter wäre fatal und ich weiß nicht, ob meine Kenntnisse über die Hundepsychologie ausreichen um ein Trauma „wegzutrainieren“. Zum Glück, kenne ich viele Hundefreunde die da mehr Erfahrung haben. OK, kein Kopf machen – alles wird jut.

Leben und Arbeiten auf Probe.

Ich bleibe vom 13.12.10-10.01.11 auf der Insel. Dies ist der erste Test, ob mir die Insel und Leute wirklich gefallen (daran zweifele ich kaum). Wichtiger ist der Test, ob ich vernünftig unten arbeiten kann. Sollte ich Probleme haben, von dort aus zu arbeiten, war es das mit auswandern nach Gran Canaria. Wir werden sehen…

Danke

Ich wollte mich an dieser Stelle, namentlich bei einigen – mir sehr wichtigen Menschen – bedanken. Beim schreibe des Absatzes, ist mir aber aufgefallen, dass die Danksagungen ins unendliche gehen. Da ich allen gerecht werden möchte, sage ich hier: Danke Freunde, dass es Euch gibt! Danke für Eure Liebe und eure Gedanken. Ohne Euch, wäre ich nicht das was ich bin und mein Leben hätte nicht den Sinn den es durch Euch bekommt. Danke! Danke! Danke!


BinLayer.de

3 Rückmeldungen zu “Every man is the architect of his own fortune (Tag 1)”

  1. Anke

    Lieber Günter, von uns auch noch mal viel Glück und Erfolg zu diesen Schritt. Du machst deinen Weg, anstatt einen einfachen Weg zu gehen. Wir vermissen Euch jetzt schon! Internet und so ist toll, kann aber nicht deine Blicke, deine Wärme und deine Ausstrahlung ersetzen. Wir hoffen, dass wir Euch ganz ganz ganz ganz oft besuchen können!!!!

    Antworten
  2. Gerda Krastl

    Hi Günni,
    Todo bueno ?
    Habt ihr euch schon ein bisschen akklimatisiert?
    Bin gespannt auf deine nächsten Erfahrungsberichte und wünsche viel Spass und gutes Gelingen !
    LG

    Antworten
    • Jeuner

      Todo bien! Akklimatisieren braucht man sich hier gar nicht viel. Mit dem Wetter kommt Coffee und ich sehr gut zurecht. Die 22°-25° sind recht angenehme Temperaturen. Allerdings ist die Sonne hier so stark, wie ich sie noch nicht erlebt habe. Bei sonnigen Wetter, ist Sonnenbrille, Hut und Creme Pflichtprogramm. Sonnenbaden spare ich mir hier, bin ja lang genug da. Der „Bräunungs-Stress“ fällt somit auch komplett weg. Ich fasse die Woche heute mal zusammen – musste erstmal alles sacken lassen und mich auf Coffee und mich konzentrieren :o)

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